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TBerger_Fragile Ideale_KH Apolda.jpg

25.05. - 24.08.2025

Kabinett für junge Kunst parallel zu der Ausstellung von

PABLO PICASSO & JEAN COCTEAU EINE KÜNSTLERFREUNDSCHAFT

 


In ihren Zeichnungen untersucht Theresa Berger die Fragilität des Körpers und die gesellschaftlichen Normen, die ihn prägen. Ihre Werke zeigen fragmentierte Körper, gestische Bewegungen und intime Momente des Ankleidens und Verbergens. Anstatt Ganzheit erleben wir das Unvollständige – Ausschnitte und Spuren.
Berger beschäftigt sich mit Weiblichkeit, dem Einfluss äußerer Bilder auf das Selbstbild und dem Wunsch, den Körper zu kontrollieren, während sie die Unverfügbarkeit des Körpers thematisiert. Sie greift den Vanitas-Gedanken auf und reflektiert den Wunsch nach Vitalität, Jugend und Perfektion als Ausdruck von Unsicherheit. Was bedeutet es, sich schön zu machen, und warum streben wir nach einer idealisierten Darstellung?
In der Ausstellung kontrastiert eine Wand in Hot Pink die Zurückhaltung der Zeichnungen. Die Farbe wird nicht nur dekorativ verwendet, sondern führt die kulturelle Symbolik von Pink in den Dialog mit Bergers melancholischen, detaillierten Arbeiten. Pink wird zur Projektionsfläche für gesellschaftliche Erwartungen an Weiblichkeit – zwischen Intimität und Öffentlichkeit, Verletzlichkeit und Oberfläche.
Hot Pink verweist auf die Ambivalenz zwischen Fürsorge und Verführung und schafft einen Raum, in dem Fragen über die Sichtbarkeit von Verletzlichkeit und die Last der Schönheit aufgeworfen werden.


 

© 2016-26 theresa-berger

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